Koiteich im heimischen Garten

Die Planung eines Koiteiches im heimischen Garten

Immer mehr Aquarien-Liebhaber interessieren sich auch für die Fischhaltung draußen im Garten. Besonders angesagt sind gerade Koikarpfenteiche, die hervorragend zu nahezu jedem Gartenstil passen. Die Zierfische stellen jedoch ganz besondere Anforderungen an die Haltung, weshalb man sich für die Planung und das Anlegen des Teichs viel Zeit nehmen sollte. Hat man sich bisher mit der Einrichtung von Aquarien beschäftigt, so könnte das Thema Kois durchaus spannend sein.

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Ideale Bedingungen für Kois schaffen

Koifische sind leider sehr teuer, und damit sie sich im Teich so richtig wohlfühlen und sich eventuell sogar vermehren, müssen die Bedürfnisse der Tiere unbedingt erfüllt werden. Sind die Bedingungen optimal, so erreichen die Fische eine Größe von bis zu 60 Zentimetern und ein Alter von knapp über 30 Jahren. Erster wichtiger Punkt die die Tiefe des Teichs, die bei mindestens 130 Zentimetern liegen sollte, ideal wären hingegen 170 Zentimeter. Da die Kois sehr bewegungsfreudig sind, muss man ihnen ausreichen Platz zum Schwimmen anbieten.

Fertige Becken sind die beste Lösung

Natürlich kann man den Koiteich nach den eigenen Vorstellungen individuell gestalten. Wesentlich einfacher gelingt es jedoch mit Teichschalen speziell für Koifische, diese bekommt man im Fachhandel für Teichbedarf. Der größte Vorteil dieser Becken ist die notwendige Tiefe, darüber hinaus sind auch die Wände schön steil. In diesen Schalen können kaum verschiedene Pflanzzonen eingerichtet werden, so dass die Fische vor allem viel Raum zum Schwimmen haben.

Im Vergleich mit herkömmlichen Teichbecken sind die Schalen für Kois wesentlich größer. Die Tiefe schafft nicht nur viel Platz zum Bewegen, sondern verhindert außerdem, dass der Teich im Winter komplett einfriert. Das ermöglicht den Fischen eine Überwinterung in den tieferen Bereichen des Beckens.

Wasserqualität ist von entscheidender Bedeutung

Möchte man Kois im Garten halten, so muss das Wasser stets schön klar und reich an Sauerstoff sein, die Temperatur sollte zwischen 4 und 28 Grad liegen. Eine möglichst konstante Wassertemperatur ist essentiell, denn größere Temperaturschwankungen bekommt den Zierfischen nicht. Idealerweise wählt man einen ruhigeren Bereich auf dem Grundstück, denn Lärm ist den Tieren ebenfalls zuwider. Damit das Wasser optimal zirkulieren kann und viel Sauerstoff enthält, plant man am besten gleich noch einen Bachlauf mit Wasserfall oder einen Brunnen mit ein.

Darauf kommt es bei der Planung des Koiteiches an

Da ein Koikarpfenteich doch recht tief ist, muss man unbedingt an ein Höchstmaß an Sicherheit denken, vor allem wenn Kinder und Tiere im Haushalt leben. Idealerweise wird der Teich in diesem Fall von einem Zaun umgeben, denn eine dichte Bepflanzung des Uferbereichs bietet nicht ausreichend Schutz. Die Uferzonen sollten so flach angelegt werden, dass Tiere auch ohne Hilfe wieder aus dem Teich gelangen können. Um dies zu realisieren kann man eine fertige Teichschale verwenden und das Ufer dann mit Hilfe von Teichfolie entsprechend gestalten.

Auch wenn die Fische viel Platz zum Schwimmen brauchen, so muss man dennoch genügend Unterwasser- und Schwimmpflanzen im Teich platzieren. Die Tiere werden sich nicht nur wohler fühlen, auch die Wasserqualität wird von den Pflanzen positiv beeinflusst. Damit das Wasser dauerhaft klar bleibt, kommt man um eine gute Filteranlage nicht herum, diese sollte man zweimal jährlich gründlich reinigen.

Kois leben gerne in Gesellschaft, aus diesem Grund sollte man auf jeden Fall mindestens fünf Tiere anschaffen. Wenn es um die Zucht der exotischen Zierfische geht, so darf man die Pflege der Tiere niemals vernachlässigen. Es ist besonders wichtig, dass die schleimige Schicht auf den Schuppen der Fische erhalten bleibt, denn diese schützt sie vor Krankheitserregern. Darüber hinaus sollte man die Tiere stets beobachten und sie auch regelmäßig untersuchen, damit man erkrankte Tiere vorübergehend isolieren kann.

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